Gesetzliche Aufträge ans BLV

Die Tierschutzgesetzgebung erteilt dem BLV in zwei Bereichen konkrete Aufträge, die mit einem Bewilligungs- resp. Anerkennungsprozess in Verbindung stehen. Dies betrifft serienmässig hergestellte Stalleinrichtungen für Nutztiere und die Ausbildungen und Kurse für Tierhaltende und weitere Personen, die mit Tieren umgehen.

Aufstallungssysteme für Nutztiere, z. B. Volieren für Legehennen oder Abferkelbuchten, müssen auf Kriterien der tiergerechten Haltung geprüft und bewilligt werden. Dasselbe gilt für serienmässig hergestellte Stalleinrichtungen wie Fressgitter, Tränken, Trennbügel für Liegeboxen usw. Die beiden Zentren für tiergerechte Haltung in Tänikon und in Zollikofen führen diese Prüfungen durch und stellen die entsprechenden Bewilligungen aus. Eine Übersicht zum Stand dieses Verfahrens finden Sie hier.

Eine öffentlich zugängliche Datenbank gibt Auskunft über die einzelnen Systeme und Einrichtungen.

Bei den 2008 eingeführten Ausbildungen für Tierhaltende und Personen, die mit Tieren umgehen, prüft das BLV, ob Lerninhalte, Lernziele, Qualifikation der Ausbildenden usw. in den eingehenden Gesuchen mit den rechtlichen Vorgaben übereinstimmen. Das BLV anerkennt die sogenannten fachspezifischen berufsunabhängigen Ausbildungen und die Kurse zum Sachkundenachweis. Detaillierte Angaben dazu finden Sie hier.